Chargeback-Betrug
Was ist Chargeback-Betrug?
Chargeback-BetrugAuch 'Friendly Fraud' genannt: Ein Karteninhaber kauft echt ein und widerspricht dem Buchungsbetrag dann gegenueber dem Issuer, um Ware und Erstattung zugleich zu erhalten.
Chargeback-Betrug, auch Friendly Fraud oder First-Party-Fraud, liegt vor, wenn ein Karteninhaber echte Ware oder Dienste kauft und dann unter Codes wie Visa 13.1 ('Merchandise/Services Not Received') oder Mastercard 4853 eine Erstattung verlangt und das Produkt behalt. Verbraucherschutzregeln (Regulation Z in den USA, Section 75 des britischen Consumer Credit Act, PSD2 in der EU) verlagern den ersten Verlust auf den Haendler, der zusaetzlich eine nicht erstattungsfaehige Chargeback-Gebuehr zahlt. Digitale Gueter, Streaming-Abos, In-Game-Microtransactions und hochpreisige Elektronik sind ueberproportional betroffen. Schutz: detaillierte Lieferbelege, Unterschriften, Device-Fingerprinting, 3-D Secure 2 (verschiebt Haftung an den Issuer), Velocity-Checks sowie Chargeback-Alerts wie Ethoca und Verifi.
● Beispiele
- 01
Kunde erhaelt ein iPhone und meldet seiner Bank 'nicht erhalten'.
- 02
Spieler stoesst nach einem Twitch-Ban Chargebacks fuer 12 Monate In-App-Kaeufe an.
● Häufige Fragen
Was ist Chargeback-Betrug?
Auch 'Friendly Fraud' genannt: Ein Karteninhaber kauft echt ein und widerspricht dem Buchungsbetrag dann gegenueber dem Issuer, um Ware und Erstattung zugleich zu erhalten. Es gehört zur Kategorie Angriffe und Bedrohungen der Cybersicherheit.
Was bedeutet Chargeback-Betrug?
Auch 'Friendly Fraud' genannt: Ein Karteninhaber kauft echt ein und widerspricht dem Buchungsbetrag dann gegenueber dem Issuer, um Ware und Erstattung zugleich zu erhalten.
Wie funktioniert Chargeback-Betrug?
Chargeback-Betrug, auch Friendly Fraud oder First-Party-Fraud, liegt vor, wenn ein Karteninhaber echte Ware oder Dienste kauft und dann unter Codes wie Visa 13.1 ('Merchandise/Services Not Received') oder Mastercard 4853 eine Erstattung verlangt und das Produkt behalt. Verbraucherschutzregeln (Regulation Z in den USA, Section 75 des britischen Consumer Credit Act, PSD2 in der EU) verlagern den ersten Verlust auf den Haendler, der zusaetzlich eine nicht erstattungsfaehige Chargeback-Gebuehr zahlt. Digitale Gueter, Streaming-Abos, In-Game-Microtransactions und hochpreisige Elektronik sind ueberproportional betroffen. Schutz: detaillierte Lieferbelege, Unterschriften, Device-Fingerprinting, 3-D Secure 2 (verschiebt Haftung an den Issuer), Velocity-Checks sowie Chargeback-Alerts wie Ethoca und Verifi.
Wie schützt man sich gegen Chargeback-Betrug?
Schutzmaßnahmen gegen Chargeback-Betrug kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.
Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Chargeback-Betrug?
Übliche alternative Bezeichnungen: Friendly Fraud, First-Party-Fraud, Chargeback-Missbrauch.
● Verwandte Begriffe
- attacks№ 234
Kreditkartenbetrug
Unbefugte Nutzung von Zahlungskartendaten — von Card-Present-Skimming bis Card-not-present-Online-Betrug und BIN-Attacken — zum Abzug von Geld bei Karteninhabern oder Haendlern.
- attacks№ 804
Zahlungsbetrug
Jede taeuschende Methode, die Geld ueber das Zahlungssystem umleitet — Karten, Wires, ACH/SEPA, Echtzeitzahlungen und Digital Wallets.
- attacks№ 821
Phishing
Ein Social-Engineering-Angriff, bei dem sich der Angreifer als vertrauenswürdige Stelle ausgibt, um Opfer zur Preisgabe von Zugangsdaten, Geldüberweisungen oder zur Ausführung von Schadsoftware zu verleiten.
- attacks№ 010
Konto-Uebernahme (ATO)
Angriff, bei dem ein Krimineller unautorisierte Kontrolle ueber ein legitimes Nutzerkonto erlangt, um Geld, Daten zu entwenden oder weiteren Betrug zu begehen.