Skip to content
Vol. 1 · Ed. 2026
CyberGlossary
Entry № 164

Chargeback-Betrug

Was ist Chargeback-Betrug?

Chargeback-BetrugAuch 'Friendly Fraud' genannt: Ein Karteninhaber kauft echt ein und widerspricht dem Buchungsbetrag dann gegenueber dem Issuer, um Ware und Erstattung zugleich zu erhalten.


Chargeback-Betrug, auch Friendly Fraud oder First-Party-Fraud, liegt vor, wenn ein Karteninhaber echte Ware oder Dienste kauft und dann unter Codes wie Visa 13.1 ('Merchandise/Services Not Received') oder Mastercard 4853 eine Erstattung verlangt und das Produkt behalt. Verbraucherschutzregeln (Regulation Z in den USA, Section 75 des britischen Consumer Credit Act, PSD2 in der EU) verlagern den ersten Verlust auf den Haendler, der zusaetzlich eine nicht erstattungsfaehige Chargeback-Gebuehr zahlt. Digitale Gueter, Streaming-Abos, In-Game-Microtransactions und hochpreisige Elektronik sind ueberproportional betroffen. Schutz: detaillierte Lieferbelege, Unterschriften, Device-Fingerprinting, 3-D Secure 2 (verschiebt Haftung an den Issuer), Velocity-Checks sowie Chargeback-Alerts wie Ethoca und Verifi.

Beispiele

  1. 01

    Kunde erhaelt ein iPhone und meldet seiner Bank 'nicht erhalten'.

  2. 02

    Spieler stoesst nach einem Twitch-Ban Chargebacks fuer 12 Monate In-App-Kaeufe an.

Häufige Fragen

Was ist Chargeback-Betrug?

Auch 'Friendly Fraud' genannt: Ein Karteninhaber kauft echt ein und widerspricht dem Buchungsbetrag dann gegenueber dem Issuer, um Ware und Erstattung zugleich zu erhalten. Es gehört zur Kategorie Angriffe und Bedrohungen der Cybersicherheit.

Was bedeutet Chargeback-Betrug?

Auch 'Friendly Fraud' genannt: Ein Karteninhaber kauft echt ein und widerspricht dem Buchungsbetrag dann gegenueber dem Issuer, um Ware und Erstattung zugleich zu erhalten.

Wie funktioniert Chargeback-Betrug?

Chargeback-Betrug, auch Friendly Fraud oder First-Party-Fraud, liegt vor, wenn ein Karteninhaber echte Ware oder Dienste kauft und dann unter Codes wie Visa 13.1 ('Merchandise/Services Not Received') oder Mastercard 4853 eine Erstattung verlangt und das Produkt behalt. Verbraucherschutzregeln (Regulation Z in den USA, Section 75 des britischen Consumer Credit Act, PSD2 in der EU) verlagern den ersten Verlust auf den Haendler, der zusaetzlich eine nicht erstattungsfaehige Chargeback-Gebuehr zahlt. Digitale Gueter, Streaming-Abos, In-Game-Microtransactions und hochpreisige Elektronik sind ueberproportional betroffen. Schutz: detaillierte Lieferbelege, Unterschriften, Device-Fingerprinting, 3-D Secure 2 (verschiebt Haftung an den Issuer), Velocity-Checks sowie Chargeback-Alerts wie Ethoca und Verifi.

Wie schützt man sich gegen Chargeback-Betrug?

Schutzmaßnahmen gegen Chargeback-Betrug kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.

Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Chargeback-Betrug?

Übliche alternative Bezeichnungen: Friendly Fraud, First-Party-Fraud, Chargeback-Missbrauch.

Verwandte Begriffe