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Vol. 1 · Ed. 2026
CyberGlossary
Entry № 936

Risikomanagement

Was ist Risikomanagement?

RisikomanagementDer koordinierte Prozess zur Identifikation, Analyse, Bewertung, Behandlung, Überwachung und Kommunikation von Risiken, um sie innerhalb der von der Organisation definierten Toleranz zu halten.


Risikomanagement ist die Disziplin, mit der eine Organisation systematisch mit Unsicherheiten umgeht, die ihre Ziele, Vermögenswerte oder Stakeholder betreffen können. Üblich ist ein Zyklus: Kontext festlegen, Risiken identifizieren, Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung analysieren, gegen Kriterien bewerten, Behandlungsmaßnahmen entscheiden (Akzeptieren, Mindern, Übertragen, Vermeiden) und das verbleibende Restrisiko überwachen. Reife Programme orientieren sich an Rahmenwerken wie ISO 31000, NIST RMF oder COSO ERM und fließen in Compliance, Interne Revision und Vorstandsberichte ein. Wirksames Risikomanagement wägt Kontrollkosten gegen potenziellen Verlust ab und ist in Projekt-, Lieferanten- und Betriebsentscheidungen eingebettet.

Beispiele

  1. 01

    Jährliche Überprüfung des Unternehmensrisikoregisters mit den verantwortlichen Führungskräften.

  2. 02

    Einbindung von Cyber-Risikoszenarien in Kapitalplanung und Versicherungserneuerung.

Häufige Fragen

Was ist Risikomanagement?

Der koordinierte Prozess zur Identifikation, Analyse, Bewertung, Behandlung, Überwachung und Kommunikation von Risiken, um sie innerhalb der von der Organisation definierten Toleranz zu halten. Es gehört zur Kategorie Compliance und Frameworks der Cybersicherheit.

Was bedeutet Risikomanagement?

Der koordinierte Prozess zur Identifikation, Analyse, Bewertung, Behandlung, Überwachung und Kommunikation von Risiken, um sie innerhalb der von der Organisation definierten Toleranz zu halten.

Wie funktioniert Risikomanagement?

Risikomanagement ist die Disziplin, mit der eine Organisation systematisch mit Unsicherheiten umgeht, die ihre Ziele, Vermögenswerte oder Stakeholder betreffen können. Üblich ist ein Zyklus: Kontext festlegen, Risiken identifizieren, Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung analysieren, gegen Kriterien bewerten, Behandlungsmaßnahmen entscheiden (Akzeptieren, Mindern, Übertragen, Vermeiden) und das verbleibende Restrisiko überwachen. Reife Programme orientieren sich an Rahmenwerken wie ISO 31000, NIST RMF oder COSO ERM und fließen in Compliance, Interne Revision und Vorstandsberichte ein. Wirksames Risikomanagement wägt Kontrollkosten gegen potenziellen Verlust ab und ist in Projekt-, Lieferanten- und Betriebsentscheidungen eingebettet.

Wie schützt man sich gegen Risikomanagement?

Schutzmaßnahmen gegen Risikomanagement kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.

Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Risikomanagement?

Übliche alternative Bezeichnungen: Risikomanagementprozess.

Verwandte Begriffe

Siehe auch