Skip to content
Vol. 1 · Ed. 2026
CyberGlossary
Entry № 923

Restrisiko

Was ist Restrisiko?

RestrisikoDas Risiko, das nach der Umsetzung geplanter Kontrollen und Behandlungsmaßnahmen verbleibt und das die Organisation akzeptieren, übertragen oder weiter behandeln muss.


Das Restrisiko ist der Anteil des inhärenten Risikos, der nach Wirkung bestehender oder geplanter Kontrollen verbleibt. Es ist die entscheidende Kennzahl, denn Kontrollen sind nie perfekt und Bedrohungen verändern sich. Organisationen vergleichen das Restrisiko mit Risikoappetit und -toleranz: Alles, was darüber liegt, muss weiter behandelt, eskaliert oder mit dokumentierter Begründung und Eigentümer formal akzeptiert werden. Es wird im Risikoregister geführt und regelmäßig überprüft, besonders bei Kontrollversagen, neuen Bedrohungen oder neuen Abhängigkeiten. Vorstände und Aufsichtsbehörden fordern zunehmend ein explizites Restrisiko-Reporting als Nachweis informierter Entscheidungen.

Beispiele

  1. 01

    Restrisiko eines Phishing-Vorfalls nach Einführung von MFA, Schulungen und E-Mail-Filterung.

  2. 02

    Dokumentierte Akzeptanz des Restrisikos eines Legacy-Systems vor seiner Außerbetriebnahme.

Häufige Fragen

Was ist Restrisiko?

Das Risiko, das nach der Umsetzung geplanter Kontrollen und Behandlungsmaßnahmen verbleibt und das die Organisation akzeptieren, übertragen oder weiter behandeln muss. Es gehört zur Kategorie Compliance und Frameworks der Cybersicherheit.

Was bedeutet Restrisiko?

Das Risiko, das nach der Umsetzung geplanter Kontrollen und Behandlungsmaßnahmen verbleibt und das die Organisation akzeptieren, übertragen oder weiter behandeln muss.

Wie funktioniert Restrisiko?

Das Restrisiko ist der Anteil des inhärenten Risikos, der nach Wirkung bestehender oder geplanter Kontrollen verbleibt. Es ist die entscheidende Kennzahl, denn Kontrollen sind nie perfekt und Bedrohungen verändern sich. Organisationen vergleichen das Restrisiko mit Risikoappetit und -toleranz: Alles, was darüber liegt, muss weiter behandelt, eskaliert oder mit dokumentierter Begründung und Eigentümer formal akzeptiert werden. Es wird im Risikoregister geführt und regelmäßig überprüft, besonders bei Kontrollversagen, neuen Bedrohungen oder neuen Abhängigkeiten. Vorstände und Aufsichtsbehörden fordern zunehmend ein explizites Restrisiko-Reporting als Nachweis informierter Entscheidungen.

Wie schützt man sich gegen Restrisiko?

Schutzmaßnahmen gegen Restrisiko kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.

Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Restrisiko?

Übliche alternative Bezeichnungen: Nettorisiko, Risiko nach Kontrollen.

Verwandte Begriffe

Siehe auch