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Vol. 1 · Ed. 2026
CyberGlossary
Entry № 935

Risikobewertung

Was ist Risikobewertung?

RisikobewertungStrukturierte Aktivität innerhalb des Risikomanagements, die Bedrohungen, Schwachstellen und Auswirkungen auf konkrete Werte identifiziert und das resultierende Risiko zur Entscheidungsfindung bewertet.


Eine Risikobewertung verbindet Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung für einen definierten Geltungsbereich, etwa ein System, einen Geschäftsprozess, einen Lieferanten oder ein neues Projekt. Die Bewertenden sammeln Bedrohungsinformationen, kartieren Schwachstellen, schätzen Eintrittswahrscheinlichkeit und Geschäftsauswirkung und erzeugen eine nach Unternehmenskriterien priorisierte Risikoliste. Verfahren reichen von qualitativen Heatmaps bis zu quantitativen Methoden wie FAIR oder Monte-Carlo-Simulationen; die Ergebnisse fließen in Risikoregister und Behandlungspläne. Sie sind zudem regulatorische Pflicht in Rahmenwerken wie NIST SP 800-30, ISO/IEC 27005, DSGVO-DSFA oder der HIPAA Security Rule.

Beispiele

  1. 01

    Bewertung nach NIST SP 800-30 für eine neue SaaS-Gehaltsabrechnungsplattform.

  2. 02

    Jährliche ISO-27005-Bewertung zur Vorbereitung des ISO-27001-Zertifizierungsaudits.

Häufige Fragen

Was ist Risikobewertung?

Strukturierte Aktivität innerhalb des Risikomanagements, die Bedrohungen, Schwachstellen und Auswirkungen auf konkrete Werte identifiziert und das resultierende Risiko zur Entscheidungsfindung bewertet. Es gehört zur Kategorie Compliance und Frameworks der Cybersicherheit.

Was bedeutet Risikobewertung?

Strukturierte Aktivität innerhalb des Risikomanagements, die Bedrohungen, Schwachstellen und Auswirkungen auf konkrete Werte identifiziert und das resultierende Risiko zur Entscheidungsfindung bewertet.

Wie funktioniert Risikobewertung?

Eine Risikobewertung verbindet Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung für einen definierten Geltungsbereich, etwa ein System, einen Geschäftsprozess, einen Lieferanten oder ein neues Projekt. Die Bewertenden sammeln Bedrohungsinformationen, kartieren Schwachstellen, schätzen Eintrittswahrscheinlichkeit und Geschäftsauswirkung und erzeugen eine nach Unternehmenskriterien priorisierte Risikoliste. Verfahren reichen von qualitativen Heatmaps bis zu quantitativen Methoden wie FAIR oder Monte-Carlo-Simulationen; die Ergebnisse fließen in Risikoregister und Behandlungspläne. Sie sind zudem regulatorische Pflicht in Rahmenwerken wie NIST SP 800-30, ISO/IEC 27005, DSGVO-DSFA oder der HIPAA Security Rule.

Wie schützt man sich gegen Risikobewertung?

Schutzmaßnahmen gegen Risikobewertung kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.

Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Risikobewertung?

Übliche alternative Bezeichnungen: IT-Risikoanalyse, Cyber-Risikobewertung.

Verwandte Begriffe

Siehe auch