FAIR (Factor Analysis of Information Risk)
Was ist FAIR (Factor Analysis of Information Risk)?
FAIR (Factor Analysis of Information Risk)Offener internationaler Standard zur finanziellen Quantifizierung von Informations- und Cyber-Risiken, der das Risiko in Faktoren für Verlust-Ereignisfrequenz und Verlusthöhe zerlegt.
FAIR wird vom FAIR Institute gepflegt und durch The Open Group (O-RA, O-RT) standardisiert und ist das am weitesten verbreitete quantitative Cyber-Risikomodell. Es zerlegt Risiko in Verlust-Ereignisfrequenz (Häufigkeit von Bedrohungsereignissen × Verwundbarkeit) und Verlusthöhe (primäre und sekundäre Verluste); die Unterfaktoren werden über kalibrierte Wertebereiche geschätzt. Tools wie FAIR-U und kommerzielle Plattformen führen üblicherweise Monte-Carlo-Simulationen aus und liefern Verlustverteilungen einschließlich ALE und Loss-Exceedance-Kurven. FAIR dient der Priorisierung von Sicherheitsinvestitionen, Vorstands- und Aufsichtsdialogen, Festlegung des Risikoappetits und Cyber-Versicherungsunterwriting, ergänzend zu ISO 31000, NIST RMF und ERM-Frameworks.
● Beispiele
- 01
FAIR-Analyse zu Business Email Compromise, um Budget für erweiterten E-Mail-Schutz zu begründen.
- 02
Quartalsweiser FAIR-basierter Top-Risiken-Bericht für den Prüfungsausschuss.
● Häufige Fragen
Was ist FAIR (Factor Analysis of Information Risk)?
Offener internationaler Standard zur finanziellen Quantifizierung von Informations- und Cyber-Risiken, der das Risiko in Faktoren für Verlust-Ereignisfrequenz und Verlusthöhe zerlegt. Es gehört zur Kategorie Compliance und Frameworks der Cybersicherheit.
Was bedeutet FAIR (Factor Analysis of Information Risk)?
Offener internationaler Standard zur finanziellen Quantifizierung von Informations- und Cyber-Risiken, der das Risiko in Faktoren für Verlust-Ereignisfrequenz und Verlusthöhe zerlegt.
Wie funktioniert FAIR (Factor Analysis of Information Risk)?
FAIR wird vom FAIR Institute gepflegt und durch The Open Group (O-RA, O-RT) standardisiert und ist das am weitesten verbreitete quantitative Cyber-Risikomodell. Es zerlegt Risiko in Verlust-Ereignisfrequenz (Häufigkeit von Bedrohungsereignissen × Verwundbarkeit) und Verlusthöhe (primäre und sekundäre Verluste); die Unterfaktoren werden über kalibrierte Wertebereiche geschätzt. Tools wie FAIR-U und kommerzielle Plattformen führen üblicherweise Monte-Carlo-Simulationen aus und liefern Verlustverteilungen einschließlich ALE und Loss-Exceedance-Kurven. FAIR dient der Priorisierung von Sicherheitsinvestitionen, Vorstands- und Aufsichtsdialogen, Festlegung des Risikoappetits und Cyber-Versicherungsunterwriting, ergänzend zu ISO 31000, NIST RMF und ERM-Frameworks.
Wie schützt man sich gegen FAIR (Factor Analysis of Information Risk)?
Schutzmaßnahmen gegen FAIR (Factor Analysis of Information Risk) kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.
Welche anderen Bezeichnungen gibt es für FAIR (Factor Analysis of Information Risk)?
Übliche alternative Bezeichnungen: FAIR, FAIR-Analyse.
● Verwandte Begriffe
- compliance№ 889
Quantitative Risikoanalyse
Analyseansatz, der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung in Zahlen ausdrückt - meist als Wahrscheinlichkeiten und Verlustverteilungen - um datenbasierte Entscheidungen zu ermöglichen.
- compliance№ 705
Monte-Carlo-Risikosimulation
Rechnerische Technik, die Risiken durch tausende zufällige Szenarien aus Eingabewahrscheinlichkeitsverteilungen schätzt und so eine Verteilung möglicher Ergebnisse erzeugt.
- compliance№ 935
Risikobewertung
Strukturierte Aktivität innerhalb des Risikomanagements, die Bedrohungen, Schwachstellen und Auswirkungen auf konkrete Werte identifiziert und das resultierende Risiko zur Entscheidungsfindung bewertet.
- compliance№ 936
Risikomanagement
Der koordinierte Prozess zur Identifikation, Analyse, Bewertung, Behandlung, Überwachung und Kommunikation von Risiken, um sie innerhalb der von der Organisation definierten Toleranz zu halten.
- compliance№ 383
Unternehmensweites Risikomanagement (ERM)
Integrierter, unternehmensweiter Ansatz zur Identifikation, Steuerung und Behandlung strategischer, finanzieller, operativer, regulatorischer und Cyber-Risiken im Einklang mit den Geschäftszielen.
- compliance№ 733
NIST Risk Management Framework
Siebenstufiger NIST-Prozess gemäß SP 800-37 zur Integration von Sicherheits-, Datenschutz- und Lieferketten-Risikomanagement in den System-Lebenszyklus.