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Vol. 1 · Ed. 2026
CyberGlossary
Entry № 889

Quantitative Risikoanalyse

Was ist Quantitative Risikoanalyse?

Quantitative RisikoanalyseAnalyseansatz, der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung in Zahlen ausdrückt - meist als Wahrscheinlichkeiten und Verlustverteilungen - um datenbasierte Entscheidungen zu ermöglichen.


Die quantitative Risikoanalyse nutzt statistische und finanzwirtschaftliche Methoden, um Risiken in Zahlen darzustellen, die mit Budgets, Versicherungsgrenzen oder Kapital vergleichbar sind. Typische Metriken sind ALE (Annualized Loss Expectancy), Loss Exceedance Curves und Value at Risk. Häufigkeiten und Schadenhöhen werden auf Basis historischer Vorfalldaten, Branchendaten und kalibrierter Experteneinschätzungen modelliert, oft mit FAIR oder Monte-Carlo-Simulation. Im Vergleich zum qualitativen Ansatz erfordert sie mehr Daten und Disziplin, liefert aber verteidigungsfähige Zahlen für Vorstandsberichte, ROSI-Entscheidungen und die Priorisierung großer Programme. Hybride Vorgehensweisen kombinieren qualitative Priorisierung mit quantitativer Tiefe bei den Top-Risiken.

Beispiele

  1. 01

    Loss-Exceedance-Kurve für Ransomware, modelliert mit FAIR und Monte Carlo.

  2. 02

    ALE-basierter Business Case, um eine Legacy-VPN durch eine Zero-Trust-Plattform zu ersetzen.

Häufige Fragen

Was ist Quantitative Risikoanalyse?

Analyseansatz, der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung in Zahlen ausdrückt - meist als Wahrscheinlichkeiten und Verlustverteilungen - um datenbasierte Entscheidungen zu ermöglichen. Es gehört zur Kategorie Compliance und Frameworks der Cybersicherheit.

Was bedeutet Quantitative Risikoanalyse?

Analyseansatz, der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung in Zahlen ausdrückt - meist als Wahrscheinlichkeiten und Verlustverteilungen - um datenbasierte Entscheidungen zu ermöglichen.

Wie funktioniert Quantitative Risikoanalyse?

Die quantitative Risikoanalyse nutzt statistische und finanzwirtschaftliche Methoden, um Risiken in Zahlen darzustellen, die mit Budgets, Versicherungsgrenzen oder Kapital vergleichbar sind. Typische Metriken sind ALE (Annualized Loss Expectancy), Loss Exceedance Curves und Value at Risk. Häufigkeiten und Schadenhöhen werden auf Basis historischer Vorfalldaten, Branchendaten und kalibrierter Experteneinschätzungen modelliert, oft mit FAIR oder Monte-Carlo-Simulation. Im Vergleich zum qualitativen Ansatz erfordert sie mehr Daten und Disziplin, liefert aber verteidigungsfähige Zahlen für Vorstandsberichte, ROSI-Entscheidungen und die Priorisierung großer Programme. Hybride Vorgehensweisen kombinieren qualitative Priorisierung mit quantitativer Tiefe bei den Top-Risiken.

Wie schützt man sich gegen Quantitative Risikoanalyse?

Schutzmaßnahmen gegen Quantitative Risikoanalyse kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.

Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Quantitative Risikoanalyse?

Übliche alternative Bezeichnungen: Cyber-Risk-Quantifizierung.

Verwandte Begriffe

Siehe auch