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Vol. 1 · Ed. 2026
CyberGlossary
Entry № 1089

Scareware

Geprüft vonCybersecurity entrepreneur & security researcher

Was ist Scareware?

ScarewareSchadsoftware oder Web-Inhalte, die mit falschen Alarmmeldungen Opfer dazu drängen, Schrottsoftware zu installieren, gefälschte Dienste zu bezahlen oder Betrüger anzurufen.


Scareware setzt auf Social Engineering statt auf technische Exploits: Pop-ups, Vollbildwarnungen oder gefälschte Virenscans behaupten, das Gerät sei mit Dutzenden Bedrohungen infiziert, und drängen zum sofortigen Handeln. Klicks installieren meist Rogue Security Software, schalten ein kostenpflichtiges "Abo" frei oder leiten zu einem Tech-Support-Scam-Callcenter weiter, das das Gerät fernsteuert. Manche Varianten installieren zusätzlich echte Malware. Schutzmaßnahmen sind Werbe- und Pop-up-Blocker, Browser-Warnsysteme, Application-Allow-Listing, Awareness-Training und das Entfernen lokaler Admin-Rechte.

Beispiele

  1. 01

    Browser-Pop-up mit "Ihr PC ist infiziert!", das den Download eines Fake-Virenscanners pusht.

  2. 02

    Vollbild-Locker, die FBI-Warnungen imitieren und Strafen über Prepaid-Karten verlangen.

Häufige Fragen

Was ist Scareware?

Schadsoftware oder Web-Inhalte, die mit falschen Alarmmeldungen Opfer dazu drängen, Schrottsoftware zu installieren, gefälschte Dienste zu bezahlen oder Betrüger anzurufen. Es gehört zur Kategorie Schadsoftware der Cybersicherheit.

Was bedeutet Scareware?

Schadsoftware oder Web-Inhalte, die mit falschen Alarmmeldungen Opfer dazu drängen, Schrottsoftware zu installieren, gefälschte Dienste zu bezahlen oder Betrüger anzurufen.

Wie schützt man sich gegen Scareware?

Schutzmaßnahmen gegen Scareware kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.

Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Scareware?

Übliche alternative Bezeichnungen: Fake-Alert-Malware, Angst-Malware.

Verwandte Begriffe