Schein-Sicherheitssoftware
Was ist Schein-Sicherheitssoftware?
Schein-SicherheitssoftwareGefälschte Antiviren- oder System-Reinigungssoftware, die vorgibt Bedrohungen zu finden und für deren Beseitigung Bezahlung verlangt – oft selbst echte Schadsoftware.
Schein-Sicherheitssoftware gibt sich als legitimes Antiviren-, Antispyware- oder Reinigungsprodukt aus. Nach der Installation läuft ein Fake-Scan, der immer viele "Infektionen" meldet und zum Kauf einer kostenpflichtigen Lizenz drängt. Die Anwendung leistet meist nichts Sinnvolles, mindert die Performance und enthält häufig echte Schadsoftware wie Info-Stealer, Adware oder Backdoors. Verteilt wird sie über Scareware-Pop-ups, Malvertising, Cracks und gebündelte Installer. Schutzmaßnahmen sind nur seriöse Sicherheitsprodukte, das Blockieren bekannter Domains, Application-Allow-Listing, Entzug lokaler Admin-Rechte und Awareness-Training.
● Beispiele
- 01
"SystemDoctor"- und "WinFixer"-Familien, die Zahlung für die Entfernung erfundener Infektionen fordern.
- 02
Produkte wie MacSweeper und MacKeeper, die historisch aggressive Scareware-Werbung einsetzten.
● Häufige Fragen
Was ist Schein-Sicherheitssoftware?
Gefälschte Antiviren- oder System-Reinigungssoftware, die vorgibt Bedrohungen zu finden und für deren Beseitigung Bezahlung verlangt – oft selbst echte Schadsoftware. Es gehört zur Kategorie Schadsoftware der Cybersicherheit.
Was bedeutet Schein-Sicherheitssoftware?
Gefälschte Antiviren- oder System-Reinigungssoftware, die vorgibt Bedrohungen zu finden und für deren Beseitigung Bezahlung verlangt – oft selbst echte Schadsoftware.
Wie schützt man sich gegen Schein-Sicherheitssoftware?
Schutzmaßnahmen gegen Schein-Sicherheitssoftware kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.
Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Schein-Sicherheitssoftware?
Übliche alternative Bezeichnungen: Fake-Antivirus, Rogueware.