Schadsoftware
Grayware
Auch bekannt als: Greyware, Riskware
Definition
Software in einer Grauzone zwischen legitim und bösartig – nervig, aufdringlich oder riskant, aber nicht klar darauf ausgelegt, den Nutzer zu schädigen.
Beispiele
- Aggressive PC-"Reinigungs"-Suiten voller aufdringlicher Werbung.
- Kostenlose Remote-Access-Tools, die von Angreifern für unautorisierte Kontrolle missbraucht werden.
Verwandte Begriffe
Potenziell unerwünschtes Programm (PUP)
Software, die nicht strikt bösartig ist, sich aber ohne klare Zustimmung installiert, sich aufdringlich verhält oder die Nutzererfahrung verschlechtert – z. B. gebündelte Toolbars, Adware oder aggressive Optimierer.
Adware
Software, die automatisch Werbung anzeigt, einblendet oder Weiterleitungen erzeugt, oft mit kostenloser Software gebündelt und meist mit Nutzer-Tracking.
Trackware
Software, die Nutzeraktivität – besuchte Seiten, genutzte Apps, Tastatureingaben oder Standort – überwacht und meldet, meist für Werbung, Analytik oder Stalking.
Schein-Sicherheitssoftware
Gefälschte Antiviren- oder System-Reinigungssoftware, die vorgibt Bedrohungen zu finden und für deren Beseitigung Bezahlung verlangt – oft selbst echte Schadsoftware.
Spyware
Schadsoftware, die heimlich Informationen über einen Nutzer, ein Gerät oder eine Organisation sammelt und an eine externe Stelle sendet.
Browser-Hijacker
Software, die ohne Zustimmung Browsereinstellungen ändert, um Traffic umzuleiten, Startseite und Suchmaschine zu ändern oder unerwünschte Werbung einzublenden.