Grayware
Was ist Grayware?
GraywareSoftware in einer Grauzone zwischen legitim und bösartig – nervig, aufdringlich oder riskant, aber nicht klar darauf ausgelegt, den Nutzer zu schädigen.
Grayware ist ein Sammelbegriff für Software, deren Verhalten nicht der strengen Definition von Malware entspricht, aber unerwünscht, aufdringlich oder riskant ist. Typische Beispiele sind aggressive Adware, Trackware, Fernwartungstools, die außerhalb ihres bestimmungsgemäßen Kontexts genutzt werden, bestimmte Miner, Joke-Programme, Dialer und fragwürdige System-"Optimierer". Hersteller markieren Grayware oft in einer eigenen Kategorie, damit Administratoren entscheiden können. Risiken sind Datenschutzverlust, Performance-Einbußen, Schwächung der Sicherheit durch überflüssige Dienste und das Sprungbrett-Potenzial für Angreifer. Schutzmaßnahmen sind Application Allow-Listing, Unternehmensrichtlinien, Sicherheitslösungen mit PUA-/Grayware-Erkennung und Anwender-Schulung zu Installationsentscheidungen.
● Beispiele
- 01
Aggressive PC-"Reinigungs"-Suiten voller aufdringlicher Werbung.
- 02
Kostenlose Remote-Access-Tools, die von Angreifern für unautorisierte Kontrolle missbraucht werden.
● Häufige Fragen
Was ist Grayware?
Software in einer Grauzone zwischen legitim und bösartig – nervig, aufdringlich oder riskant, aber nicht klar darauf ausgelegt, den Nutzer zu schädigen. Es gehört zur Kategorie Schadsoftware der Cybersicherheit.
Was bedeutet Grayware?
Software in einer Grauzone zwischen legitim und bösartig – nervig, aufdringlich oder riskant, aber nicht klar darauf ausgelegt, den Nutzer zu schädigen.
Wie schützt man sich gegen Grayware?
Schutzmaßnahmen gegen Grayware kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.
Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Grayware?
Übliche alternative Bezeichnungen: Greyware, Riskware.