CyberGlossary

Schadsoftware

Spyware

Auch bekannt als: Spähsoftware, Stalkerware

Definition

Schadsoftware, die heimlich Informationen über einen Nutzer, ein Gerät oder eine Organisation sammelt und an eine externe Stelle sendet.

Spyware arbeitet verdeckt und sammelt Daten wie Browserverlauf, Anmeldedaten, Standort, Tastatureingaben, Bildschirmfotos, Mikrofon- oder Kamera-Streams und Chat-Nachrichten und überträgt sie an einen vom Angreifer kontrollierten Server. Sie reicht von Grauzonen-Trackern in der Nähe von Adware bis zu hochgradig gezielten kommerziellen Implantaten gegen Journalisten, Dissidenten und Führungskräfte. Verbreitungswege sind bösartige Apps, Drive-by-Downloads, Exploit-Ketten, schädliche Links und Stalkerware, die ein Täter mit physischem Zugriff installiert. Schutz bieten geprüfte App-Stores, mobiles EDR/MDM, aktualisierte Systeme und Browser, restriktive Berechtigungen, verschlüsselte Kommunikation und regelmäßige Gerätehygiene.

Beispiele

  • Pegasus, kommerzielle Mobile-Spyware, eingesetzt gegen Journalisten.
  • FinFisher (FinSpy), staatliches Überwachungs-Toolkit.

Verwandte Begriffe