CyberGlossary

Cloud-Sicherheit

SSPM (SaaS Security Posture Management)

Auch bekannt als: SaaS-Posture-Management

Definition

Werkzeugkategorie, die SaaS-Konfigurationen, Identitäten und Integrationen kontinuierlich überwacht, um Fehlkonfigurationen und riskantes Verhalten zu erkennen.

SSPM-Plattformen verbinden sich per API mit SaaS-Anwendungen wie Microsoft 365, Google Workspace, Salesforce, GitHub, Slack, Workday, ServiceNow oder Snowflake. Sie prüfen Tenant-Einstellungen gegen Best-Practice-Baselines (Admin-MFA, externe Freigaben, Legacy-Auth, Datenresidenz), inventarisieren OAuth-Grants und Drittanbieter-Integrationen und erkennen ungewöhnliche Admin-Aktionen oder schleichende Privilegienausweitung. Anders als ein CASB, der Nutzerverkehr inspiziert, wirkt SSPM auf der Control-Plane des SaaS selbst. Mit dutzenden bis hunderten SaaS-Anwendungen pro Unternehmen – jede mit eigenem Berechtigungsmodell und „Shadow-Admin"-Risiken – ist SSPM zentral.

Beispiele

  • Adaptive Shield, Obsidian, Wing Security oder AppOmni überprüfen Microsoft-365-Adminrollen.
  • Erkennen einer nicht autorisierten GitHub-OAuth-App mit Org-weitem Repo-Lesezugriff.

Verwandte Begriffe