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Vol. 1 · Ed. 2026
CyberGlossary
Entry № 284

Datenaufbewahrung

Was ist Datenaufbewahrung?

DatenaufbewahrungRichtlinien und Kontrollen, die festlegen, wie lange Datenkategorien aufbewahrt und wann sie sicher gelöscht, archiviert oder anonymisiert werden.


Datenaufbewahrung definiert Höchst- und, sofern relevant, Mindestaufbewahrungsfristen für personenbezogene und geschäftliche Daten und gleicht rechtliche Pflichten (Steuer-, Arbeits-, Telekommunikationsvorratsdaten, Legal Hold/E-Discovery) mit dem Grundsatz der Speicherbegrenzung (Art. 5 Abs. 1 lit. e DSGVO) ab. Programme pflegen einen Aufbewahrungsplan nach Datenkategorie und Jurisdiktion, automatisieren Löschungen in Primärsystemen, Backups, Archiven, Logs und KI-Trainingsdaten und dokumentieren die Vernichtung. Legal Holds und laufende Untersuchungen haben Vorrang, kürzere Fristen unterstützen die Minimierung und verringern DSAR-Umfang sowie Schadensausmaß. Bezugsnormen sind u. a. ISO/IEC 27001 Anhang A.5.33, SOX, HIPAA sowie Vorgaben von Aufsichts- und Branchenbehörden.

Beispiele

  1. 01

    Automatisches Löschen von Marketing-Event-Leads nach 24 Monaten Inaktivität.

  2. 02

    Buchhaltungsunterlagen werden zehn Jahre gemäß nationalem Steuerrecht aufbewahrt und anschließend sicher vernichtet.

Häufige Fragen

Was ist Datenaufbewahrung?

Richtlinien und Kontrollen, die festlegen, wie lange Datenkategorien aufbewahrt und wann sie sicher gelöscht, archiviert oder anonymisiert werden. Es gehört zur Kategorie Datenschutz der Cybersicherheit.

Was bedeutet Datenaufbewahrung?

Richtlinien und Kontrollen, die festlegen, wie lange Datenkategorien aufbewahrt und wann sie sicher gelöscht, archiviert oder anonymisiert werden.

Wie funktioniert Datenaufbewahrung?

Datenaufbewahrung definiert Höchst- und, sofern relevant, Mindestaufbewahrungsfristen für personenbezogene und geschäftliche Daten und gleicht rechtliche Pflichten (Steuer-, Arbeits-, Telekommunikationsvorratsdaten, Legal Hold/E-Discovery) mit dem Grundsatz der Speicherbegrenzung (Art. 5 Abs. 1 lit. e DSGVO) ab. Programme pflegen einen Aufbewahrungsplan nach Datenkategorie und Jurisdiktion, automatisieren Löschungen in Primärsystemen, Backups, Archiven, Logs und KI-Trainingsdaten und dokumentieren die Vernichtung. Legal Holds und laufende Untersuchungen haben Vorrang, kürzere Fristen unterstützen die Minimierung und verringern DSAR-Umfang sowie Schadensausmaß. Bezugsnormen sind u. a. ISO/IEC 27001 Anhang A.5.33, SOX, HIPAA sowie Vorgaben von Aufsichts- und Branchenbehörden.

Wie schützt man sich gegen Datenaufbewahrung?

Schutzmaßnahmen gegen Datenaufbewahrung kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.

Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Datenaufbewahrung?

Übliche alternative Bezeichnungen: Aufbewahrungsfristen, Speicherbegrenzung.

Verwandte Begriffe

Siehe auch