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Vol. 1 · Ed. 2026
CyberGlossary
Entry № 276

Datenklassifizierung

Was ist Datenklassifizierung?

DatenklassifizierungProzess der Kennzeichnung von Daten nach Sensibilität und Wert, damit Schutz-, Handhabungs- und Aufbewahrungsmaßnahmen konsistent angewendet werden können.


Die Datenklassifizierung weist Informationen Labels zu (z. B. öffentlich, intern, vertraulich, streng vertraulich), basierend auf regulatorischen Anforderungen, geschäftlichen Auswirkungen und vertraglichen Pflichten. Klassifikationen steuern nachgelagerte Maßnahmen wie Verschlüsselung, Zugriffsverwaltung, DLP-Regeln, Aufbewahrungsfristen und Schweregrade in der Incident Response. Programme kombinieren eine verbindliche Richtlinie, eine Taxonomie, Schulungen und Werkzeuge, die manuelle, automatische oder hybride Kennzeichnung in Microsoft 365, Google Workspace oder Datenplattformen unterstützen. Eine wirksame Klassifizierung beruht auf einem Datenbestand und einem Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten gemäß Art. 30 DSGVO, ISO/IEC 27001 Anhang A.5.12 und NIST SP 800-60, damit sensible Daten im gesamten Lebenszyklus erkannt, verfolgt und geschützt werden.

Beispiele

  1. 01

    Ein Vertrag wird als "Vertraulich — Recht" gekennzeichnet, damit DLP externe Freigaben ohne Genehmigung blockiert.

  2. 02

    Dateien mit Gesundheitsdaten werden in einem Cloud-Bucket automatisch als "Streng vertraulich" klassifiziert.

Häufige Fragen

Was ist Datenklassifizierung?

Prozess der Kennzeichnung von Daten nach Sensibilität und Wert, damit Schutz-, Handhabungs- und Aufbewahrungsmaßnahmen konsistent angewendet werden können. Es gehört zur Kategorie Datenschutz der Cybersicherheit.

Was bedeutet Datenklassifizierung?

Prozess der Kennzeichnung von Daten nach Sensibilität und Wert, damit Schutz-, Handhabungs- und Aufbewahrungsmaßnahmen konsistent angewendet werden können.

Wie funktioniert Datenklassifizierung?

Die Datenklassifizierung weist Informationen Labels zu (z. B. öffentlich, intern, vertraulich, streng vertraulich), basierend auf regulatorischen Anforderungen, geschäftlichen Auswirkungen und vertraglichen Pflichten. Klassifikationen steuern nachgelagerte Maßnahmen wie Verschlüsselung, Zugriffsverwaltung, DLP-Regeln, Aufbewahrungsfristen und Schweregrade in der Incident Response. Programme kombinieren eine verbindliche Richtlinie, eine Taxonomie, Schulungen und Werkzeuge, die manuelle, automatische oder hybride Kennzeichnung in Microsoft 365, Google Workspace oder Datenplattformen unterstützen. Eine wirksame Klassifizierung beruht auf einem Datenbestand und einem Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten gemäß Art. 30 DSGVO, ISO/IEC 27001 Anhang A.5.12 und NIST SP 800-60, damit sensible Daten im gesamten Lebenszyklus erkannt, verfolgt und geschützt werden.

Wie schützt man sich gegen Datenklassifizierung?

Schutzmaßnahmen gegen Datenklassifizierung kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.

Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Datenklassifizierung?

Übliche alternative Bezeichnungen: Informationsklassifizierung, Datenkennzeichnung.

Verwandte Begriffe

Siehe auch