CyberGlossary

Identität und Zugriff

Biometrische Authentifizierung

Auch bekannt als: Biometrie, Biometrische Anmeldung

Definition

Ein Authentifizierungsverfahren, das die Identität anhand einzigartiger körperlicher oder physiologischer Merkmale wie Fingerabdruck, Gesicht, Iris oder Stimme prüft.

Die biometrische Authentifizierung nutzt messbare biologische Merkmale, um die Identität eines Nutzers zu bestätigen. Ein Sensor oder eine Kamera extrahiert Merkmalsvektoren und vergleicht sie mit einer gespeicherten Vorlage, entweder lokal (in einem sicheren Element) oder in einer serverseitigen Datenbank. Übliche Modalitäten sind Fingerabdruck, Gesicht, Iris, Handvenen und Stimme. Biometrie ist benutzerfreundlich und immun gegen Passwort-Wiederverwendung, wirft jedoch Datenschutzfragen auf, da Merkmale nach einem Leck nicht ersetzbar sind. Präsentationsangriffe (Spoofing, Deepfakes) erfordern Lebenderkennung; in Hochsicherheitsszenarien wird Biometrie meist mit einem zweiten Faktor zur MFA kombiniert.

Beispiele

  • Apple Face ID entsperrt ein iPhone über eine im Secure Enclave gespeicherte Gesichtsvorlage.
  • Eine Banking-App nutzt den Fingerabdruck unter Android, um eine Zahlung zu autorisieren.

Verwandte Begriffe