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Vol. 1 · Ed. 2026
CyberGlossary
Entry № 1144

Drittparteien-Risikomanagement (TPRM)

Was ist Drittparteien-Risikomanagement (TPRM)?

Drittparteien-Risikomanagement (TPRM)End-to-End-Disziplin zur Identifikation, Bewertung, Vertragsgestaltung, Überwachung und Offboarding von Drittparteien, damit die durch sie eingebrachten Cyber-, Betriebs- und Compliance-Risiken im Appetit bleiben.


TPRM umfasst jede Beziehung, in der eine Organisation für Geschäftsergebnisse auf externe Akteure - Lieferanten, Dienstleister, Cloud-Plattformen, Fintech-Partner, n-Tier-Lieferanten - angewiesen ist. Ein typischer Lebenszyklus umfasst inhärentes Risiko-Tiering, Due Diligence (Sicherheitsfragebögen, SOC 2, ISO 27001, Vor-Ort-Audits), vertragliche Schutzmechanismen (Auditrechte, Meldepflichten, Datenklauseln), kontinuierliche Überwachung (Ratings, Bedrohungsinformationen, Attestationen), Vorfallbehandlung und Offboarding. Aufsichten in Finanzen (DORA, OCC, FFIEC), Gesundheit (HIPAA) und Datenschutz (DSGVO) erlassen immer detailliertere Anforderungen. Moderne Programme integrieren TPRM mit ERM, Einkauf, Recht und Cyber-Betrieb und achten besonders auf Konzentrations- und Lieferkettenrisiken.

Beispiele

  1. 01

    Tiered-TPRM-Programm mit strikteren Prüfungen für Lieferanten mit regulierten Daten.

  2. 02

    Kontinuierliche Überwachung kritischer SaaS-Anbieter durch Security Ratings und SOC-Berichte.

Häufige Fragen

Was ist Drittparteien-Risikomanagement (TPRM)?

End-to-End-Disziplin zur Identifikation, Bewertung, Vertragsgestaltung, Überwachung und Offboarding von Drittparteien, damit die durch sie eingebrachten Cyber-, Betriebs- und Compliance-Risiken im Appetit bleiben. Es gehört zur Kategorie Compliance und Frameworks der Cybersicherheit.

Was bedeutet Drittparteien-Risikomanagement (TPRM)?

End-to-End-Disziplin zur Identifikation, Bewertung, Vertragsgestaltung, Überwachung und Offboarding von Drittparteien, damit die durch sie eingebrachten Cyber-, Betriebs- und Compliance-Risiken im Appetit bleiben.

Wie funktioniert Drittparteien-Risikomanagement (TPRM)?

TPRM umfasst jede Beziehung, in der eine Organisation für Geschäftsergebnisse auf externe Akteure - Lieferanten, Dienstleister, Cloud-Plattformen, Fintech-Partner, n-Tier-Lieferanten - angewiesen ist. Ein typischer Lebenszyklus umfasst inhärentes Risiko-Tiering, Due Diligence (Sicherheitsfragebögen, SOC 2, ISO 27001, Vor-Ort-Audits), vertragliche Schutzmechanismen (Auditrechte, Meldepflichten, Datenklauseln), kontinuierliche Überwachung (Ratings, Bedrohungsinformationen, Attestationen), Vorfallbehandlung und Offboarding. Aufsichten in Finanzen (DORA, OCC, FFIEC), Gesundheit (HIPAA) und Datenschutz (DSGVO) erlassen immer detailliertere Anforderungen. Moderne Programme integrieren TPRM mit ERM, Einkauf, Recht und Cyber-Betrieb und achten besonders auf Konzentrations- und Lieferkettenrisiken.

Wie schützt man sich gegen Drittparteien-Risikomanagement (TPRM)?

Schutzmaßnahmen gegen Drittparteien-Risikomanagement (TPRM) kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.

Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Drittparteien-Risikomanagement (TPRM)?

Übliche alternative Bezeichnungen: TPRM, Drittparteien-Cyberrisiko.

Verwandte Begriffe

Siehe auch