Sextortion
Was ist Sextortion?
SextortionErpressung mit der Drohung, intime Bilder oder Videos (echt oder gefaelscht) zu veroeffentlichen, sofern das Opfer nicht zahlt oder weiteren Forderungen nachkommt.
Sextortion ist eine Form der Noetigung, bei der ein Angreifer mit der Verbreitung sexuellen oder kompromittierenden Materials droht, um Zahlungen, weiteres explizites Material oder andere Handlungen zu erzwingen. Methoden sind unter anderem die Kompromittierung von Konten und Geraeten, um echte Bilder zu stehlen, Grooming auf Dating- und Social-Plattformen, Manipulation per Webcam sowie Massen-Spam-Wellen mit "Beweisen" wie alten geleakten Passwoertern und der Behauptung, Schadsoftware habe das Geraet infiziert. Zunehmend werden auch KI-generierte Deepfakes eingesetzt, um Personen zu erpressen, die nie intimes Material erstellt haben. Schutzmassnahmen: starke Konto-Hygiene (MFA, einzigartige Passwoerter), Webcam-Abdeckung, Vorsicht gegenueber Fremden online, nicht zahlen, Beweise sichern und Plattformen sowie Polizei einschalten; spezialisierte Hilfsangebote bestehen fuer Minderjaehrige und Erwachsene.
● Beispiele
- 01
Massen-E-Mail behauptet, Schadsoftware habe den Empfaenger ueber die Webcam gefilmt, und fordert Krypto-Zahlung.
- 02
Taeter befreundet sich mit einem Minderjaehrigen, erhaelt explizites Material und droht, es an die Familie zu senden.
● Häufige Fragen
Was ist Sextortion?
Erpressung mit der Drohung, intime Bilder oder Videos (echt oder gefaelscht) zu veroeffentlichen, sofern das Opfer nicht zahlt oder weiteren Forderungen nachkommt. Es gehört zur Kategorie Angriffe und Bedrohungen der Cybersicherheit.
Was bedeutet Sextortion?
Erpressung mit der Drohung, intime Bilder oder Videos (echt oder gefaelscht) zu veroeffentlichen, sofern das Opfer nicht zahlt oder weiteren Forderungen nachkommt.
Wie funktioniert Sextortion?
Sextortion ist eine Form der Noetigung, bei der ein Angreifer mit der Verbreitung sexuellen oder kompromittierenden Materials droht, um Zahlungen, weiteres explizites Material oder andere Handlungen zu erzwingen. Methoden sind unter anderem die Kompromittierung von Konten und Geraeten, um echte Bilder zu stehlen, Grooming auf Dating- und Social-Plattformen, Manipulation per Webcam sowie Massen-Spam-Wellen mit "Beweisen" wie alten geleakten Passwoertern und der Behauptung, Schadsoftware habe das Geraet infiziert. Zunehmend werden auch KI-generierte Deepfakes eingesetzt, um Personen zu erpressen, die nie intimes Material erstellt haben. Schutzmassnahmen: starke Konto-Hygiene (MFA, einzigartige Passwoerter), Webcam-Abdeckung, Vorsicht gegenueber Fremden online, nicht zahlen, Beweise sichern und Plattformen sowie Polizei einschalten; spezialisierte Hilfsangebote bestehen fuer Minderjaehrige und Erwachsene.
Wie schützt man sich gegen Sextortion?
Schutzmaßnahmen gegen Sextortion kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.
Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Sextortion?
Übliche alternative Bezeichnungen: Webcam-Erpressung, Intim-Bilder-Erpressung.
● Verwandte Begriffe
- attacks№ 1065
Social Engineering
Psychologische Manipulation, mit der Menschen zu Handlungen oder zur Preisgabe vertraulicher Informationen bewegt werden, von denen ein Angreifer profitiert.
- attacks№ 355
Doxxing
Oeffentliches Verbreiten oder Androhen des Verbreitens persoenlich identifizierender Informationen online, um zu belaestigen, einzuschuechtern oder Schaden zu ermoeglichen.
- ai-security№ 297
Deepfake
Synthetisches Audio-, Bild- oder Videomaterial, das mit KI erzeugt wird und eine reale Person überzeugend etwas sagen oder tun lässt, was nie geschah.
- attacks№ 821
Phishing
Ein Social-Engineering-Angriff, bei dem sich der Angreifer als vertrauenswürdige Stelle ausgibt, um Opfer zur Preisgabe von Zugangsdaten, Geldüberweisungen oder zur Ausführung von Schadsoftware zu verleiten.
- malware№ 900
Ransomware
Schadsoftware, die Daten des Opfers verschlüsselt oder Systeme sperrt und für die Wiederherstellung des Zugriffs ein Lösegeld fordert.
- attacks№ 010
Konto-Uebernahme (ATO)
Angriff, bei dem ein Krimineller unautorisierte Kontrolle ueber ein legitimes Nutzerkonto erlangt, um Geld, Daten zu entwenden oder weiteren Betrug zu begehen.
● Siehe auch
- № 1118Swatting