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Vol. 1 · Ed. 2026
CyberGlossary
Entry № 1038

Reverse-Proxy

Geprüft vonCybersecurity entrepreneur & security researcher

Was ist Reverse-Proxy?

Reverse-ProxyServer vor einem oder mehreren Backend-Diensten, der Client-Anfragen in deren Namen entgegennimmt und nach innen weiterleitet.


Ein Reverse-Proxy stellt einen einzigen öffentlichen Endpunkt bereit und leitet eingehenden Verkehr nach Routing-Regeln an interne Anwendungsserver weiter. Über das reine Weiterleiten hinaus terminiert er TLS, verteilt Last auf Backends, cached Antworten, schreibt URLs um, erzwingt Authentifizierung und schützt Origin-Server vor direkter Exposition. Da der gesamte Verkehr durch den Reverse-Proxy fließt, werden viele Sicherheitskontrollen dort implementiert: WAF-Regeln, Bot-Management, Rate Limiting, DDoS-Mitigation sowie HTTP/2- und HTTP/3-Offload. Typische Vertreter sind NGINX, HAProxy, Envoy, Traefik und CDN-Edges wie Cloudflare oder Fastly.

Beispiele

  1. 01

    Ein NGINX-Reverse-Proxy terminiert TLS für mehrere Microservices hinter einer einzigen Domain.

  2. 02

    Ein CDN-Edge fungiert als Reverse-Proxy und filtert bösartige Anfragen, bevor sie den Origin erreichen.

Häufige Fragen

Was ist Reverse-Proxy?

Server vor einem oder mehreren Backend-Diensten, der Client-Anfragen in deren Namen entgegennimmt und nach innen weiterleitet. Es gehört zur Kategorie Netzwerksicherheit der Cybersicherheit.

Was bedeutet Reverse-Proxy?

Server vor einem oder mehreren Backend-Diensten, der Client-Anfragen in deren Namen entgegennimmt und nach innen weiterleitet.

Wie schützt man sich gegen Reverse-Proxy?

Schutzmaßnahmen gegen Reverse-Proxy kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.

Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Reverse-Proxy?

Übliche alternative Bezeichnungen: Umgekehrter Proxy, Edge-Proxy.

Verwandte Begriffe

Siehe auch