Skip to content
Vol. 1 · Ed. 2026
CyberGlossary
Entry № 875

Pseudonymisierung

Was ist Pseudonymisierung?

PseudonymisierungVerfahren, das direkte Identifikatoren in personenbezogenen Daten durch umkehrbare Aliasse ersetzt, sodass die Daten ohne separat verwahrte Zusatzinformationen keiner Person mehr zugeordnet werden können.


Pseudonymisierung ist in Art. 4 Nr. 5 DSGVO definiert als die Verarbeitung personenbezogener Daten so, dass sie ohne Hinzuziehung gesondert aufbewahrter und geschützter Zusatzinformationen keiner spezifischen Person mehr zugeordnet werden können. Übliche Verfahren sind deterministische Token, HMAC mit Geheimschlüssel, formaterhaltende Verschlüsselung und Lookup-Tabellen in einem Key Vault. Anders als die Anonymisierung bleiben pseudonymisierte Daten unter DSGVO und ISO/IEC 27559 personenbezogen, gelten jedoch als ausdrückliche Schutzmaßnahme (Art. 25 und 32) zur Reduktion des Re-Identifikationsrisikos und der Folgen einer Datenpanne. Sie ist Standard in Analytics, KI-Training, Anti-Fraud-Kooperationen und klinischer Forschung, kombiniert mit striktem Schlüsselmanagement.

Beispiele

  1. 01

    Kunden-IDs werden im Data Warehouse durch HMAC-Token ersetzt; der Schlüssel verbleibt in einem HSM.

  2. 02

    Pseudonymisierte Patientendaten werden mit einem Forschungspartner unter einem Datenüberlassungsvertrag geteilt.

Häufige Fragen

Was ist Pseudonymisierung?

Verfahren, das direkte Identifikatoren in personenbezogenen Daten durch umkehrbare Aliasse ersetzt, sodass die Daten ohne separat verwahrte Zusatzinformationen keiner Person mehr zugeordnet werden können. Es gehört zur Kategorie Datenschutz der Cybersicherheit.

Was bedeutet Pseudonymisierung?

Verfahren, das direkte Identifikatoren in personenbezogenen Daten durch umkehrbare Aliasse ersetzt, sodass die Daten ohne separat verwahrte Zusatzinformationen keiner Person mehr zugeordnet werden können.

Wie funktioniert Pseudonymisierung?

Pseudonymisierung ist in Art. 4 Nr. 5 DSGVO definiert als die Verarbeitung personenbezogener Daten so, dass sie ohne Hinzuziehung gesondert aufbewahrter und geschützter Zusatzinformationen keiner spezifischen Person mehr zugeordnet werden können. Übliche Verfahren sind deterministische Token, HMAC mit Geheimschlüssel, formaterhaltende Verschlüsselung und Lookup-Tabellen in einem Key Vault. Anders als die Anonymisierung bleiben pseudonymisierte Daten unter DSGVO und ISO/IEC 27559 personenbezogen, gelten jedoch als ausdrückliche Schutzmaßnahme (Art. 25 und 32) zur Reduktion des Re-Identifikationsrisikos und der Folgen einer Datenpanne. Sie ist Standard in Analytics, KI-Training, Anti-Fraud-Kooperationen und klinischer Forschung, kombiniert mit striktem Schlüsselmanagement.

Wie schützt man sich gegen Pseudonymisierung?

Schutzmaßnahmen gegen Pseudonymisierung kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.

Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Pseudonymisierung?

Übliche alternative Bezeichnungen: Pseudonymisation, Reversible Deidentifikation.

Verwandte Begriffe

Siehe auch