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Vol. 1 · Ed. 2026
CyberGlossary
Entry № 845

Post-Mortem

Was ist Post-Mortem?

Post-MortemSchuldfreie Nachbetrachtung nach einem Vorfall, die Zeitlinie und Mitursachen erfasst und konkrete Massnahmen festlegt, um das Problem kuenftig zu verhindern oder frueher zu erkennen.


Ein Security-Post-Mortem ist eine strukturierte Retrospektive, die einen Vorfall in organisationales Lernen ueberfuehrt. Das Team rekonstruiert die Zeitlinie aus Logs, Tickets und Chats, identifiziert Erfolge und Fehler und verfolgt Mitursachen mit Techniken wie Five-Whys oder Causal Mapping. Ergebnis ist ein schriftliches Dokument mit konkreten, zugewiesenen Massnahmen: fehlende Detections, kaputte Playbooks, Werkzeugluecken, Trainingsbedarf und Prozessaenderungen. Damit es produktiv bleibt, ist das Post-Mortem schuldfrei, fokussiert auf Systeme statt Personen, zeitlich begrenzt und wird bis zum Abschluss der Massnahmen verfolgt.

Beispiele

  1. 01

    Analyse eines Beinahe-Ransomware-Vorfalls zeigt, dass ein Alt-VPN-Konto kein MFA hatte.

  2. 02

    Dokumentation, wie ein laermender Alarm drei Wochen vorher stummgeschaltet wurde, bevor ein echter Angriff dieselbe Technik nutzte.

Häufige Fragen

Was ist Post-Mortem?

Schuldfreie Nachbetrachtung nach einem Vorfall, die Zeitlinie und Mitursachen erfasst und konkrete Massnahmen festlegt, um das Problem kuenftig zu verhindern oder frueher zu erkennen. Es gehört zur Kategorie Verteidigung und Betrieb der Cybersicherheit.

Was bedeutet Post-Mortem?

Schuldfreie Nachbetrachtung nach einem Vorfall, die Zeitlinie und Mitursachen erfasst und konkrete Massnahmen festlegt, um das Problem kuenftig zu verhindern oder frueher zu erkennen.

Wie funktioniert Post-Mortem?

Ein Security-Post-Mortem ist eine strukturierte Retrospektive, die einen Vorfall in organisationales Lernen ueberfuehrt. Das Team rekonstruiert die Zeitlinie aus Logs, Tickets und Chats, identifiziert Erfolge und Fehler und verfolgt Mitursachen mit Techniken wie Five-Whys oder Causal Mapping. Ergebnis ist ein schriftliches Dokument mit konkreten, zugewiesenen Massnahmen: fehlende Detections, kaputte Playbooks, Werkzeugluecken, Trainingsbedarf und Prozessaenderungen. Damit es produktiv bleibt, ist das Post-Mortem schuldfrei, fokussiert auf Systeme statt Personen, zeitlich begrenzt und wird bis zum Abschluss der Massnahmen verfolgt.

Wie schützt man sich gegen Post-Mortem?

Schutzmaßnahmen gegen Post-Mortem kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.

Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Post-Mortem?

Übliche alternative Bezeichnungen: Blameless Review, Lessons Learned.

Verwandte Begriffe