Skip to content
Vol. 1 · Ed. 2026
CyberGlossary
Entry № 320

Digitale Identität

Was ist Digitale Identität?

Digitale IdentitätKombination aus Identifiern, Credentials und Attributen, die eine Person, Organisation oder ein Gerät in Online-Systemen repräsentiert.


Eine digitale Identität ist die Datenmenge, mit der ein System ein Subjekt – meist eine Person, Organisation, ein Gerät oder einen Dienst – erkennt, authentifiziert und autorisiert. Dazu zählen Identifier wie E-Mail-Adressen, Benutzernamen, Kunden-IDs oder DIDs, Credentials wie Passwörter, Zertifikate oder Passkeys und Attribute wie Rollen, Berechtigungen, Alter oder Zugehörigkeiten. Digitale Identitäten werden über Lifecycle-Prozesse – Provisionierung, Authentifizierung, Autorisierung, Audit und Deprovisionierung – gesteuert und zunehmend durch Vorgaben wie DSGVO oder eIDAS reguliert, die Datenminimierung, Einwilligung und klare Aufbewahrungsregeln verlangen. Moderne Architekturen setzen auf föderierte Identität, passwortlose Anmeldung mit Passkeys, DIDs und Verifiable Credentials statt isolierter Account-Silos.

Beispiele

  1. 01

    Unternehmensidentität in Azure AD mit Benutzerobjekt, Gruppenzugehörigkeiten, MFA-Faktoren und Geräte-Compliance.

  2. 02

    Bürgerprofil in einer nationalen eID, mit dem Dokumente signiert und öffentliche Dienste genutzt werden.

Häufige Fragen

Was ist Digitale Identität?

Kombination aus Identifiern, Credentials und Attributen, die eine Person, Organisation oder ein Gerät in Online-Systemen repräsentiert. Es gehört zur Kategorie Identität und Zugriff der Cybersicherheit.

Was bedeutet Digitale Identität?

Kombination aus Identifiern, Credentials und Attributen, die eine Person, Organisation oder ein Gerät in Online-Systemen repräsentiert.

Wie funktioniert Digitale Identität?

Eine digitale Identität ist die Datenmenge, mit der ein System ein Subjekt – meist eine Person, Organisation, ein Gerät oder einen Dienst – erkennt, authentifiziert und autorisiert. Dazu zählen Identifier wie E-Mail-Adressen, Benutzernamen, Kunden-IDs oder DIDs, Credentials wie Passwörter, Zertifikate oder Passkeys und Attribute wie Rollen, Berechtigungen, Alter oder Zugehörigkeiten. Digitale Identitäten werden über Lifecycle-Prozesse – Provisionierung, Authentifizierung, Autorisierung, Audit und Deprovisionierung – gesteuert und zunehmend durch Vorgaben wie DSGVO oder eIDAS reguliert, die Datenminimierung, Einwilligung und klare Aufbewahrungsregeln verlangen. Moderne Architekturen setzen auf föderierte Identität, passwortlose Anmeldung mit Passkeys, DIDs und Verifiable Credentials statt isolierter Account-Silos.

Wie schützt man sich gegen Digitale Identität?

Schutzmaßnahmen gegen Digitale Identität kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.

Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Digitale Identität?

Übliche alternative Bezeichnungen: Online-Identität, Elektronische Identität.

Verwandte Begriffe