CyberGlossary

Verteidigung und Betrieb

Attack Surface Management (ASM)

Auch bekannt als: ASM

Definition

Kontinuierliche Erkennung, Inventarisierung, Klassifizierung und Überwachung aller Assets, die eine Organisation potenziellen Cyberangriffen aussetzen.

ASM betrachtet die Angriffsfläche als lebendes Objekt: jeder im Internet erreichbare Host, jede API, jeder Cloud-Dienst, SaaS-Tenant, Code-Repository und Drittanbieter-Anschluss kann Ziel werden. Tools erfassen diese Assets fortlaufend aus externer und interner Perspektive, ordnen sie Verantwortlichen zu und markieren Risiken wie ungepatchte Dienste, abgelaufene Zertifikate, geleakte Zugangsdaten oder Schatten-IT. ASM verbindet Asset-Inventar, Vulnerability Management und Threat Intelligence, damit Risikoentscheidungen auf der tatsächlichen Realität basieren. Besonders wichtig ist das in cloudgetriebenen, M&A-intensiven oder schnell wachsenden Umgebungen, in denen klassische CMDBs dauerhaft veraltet sind.

Beispiele

  • Eine ASM-Plattform entdeckt einen vergessenen Staging-Server mit über das Internet erreichbarem Admin-Interface.
  • ASM verknüpft eine neu registrierte Look-alike-Domain mit dem bestehenden Markenschutz-Workflow.

Verwandte Begriffe