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Vol. 1 · Ed. 2026
CyberGlossary
Entry № 459

FERPA

Geprüft vonCybersecurity entrepreneur & security researcher

Was ist FERPA?

FERPAUS-Bundesgesetz, das die Vertraulichkeit von Bildungsakten schützt und Eltern sowie berechtigten Studierenden Rechte daran einräumt.


Der Family Educational Rights and Privacy Act (FERPA) wurde 1974 erlassen und vom US-Bildungsministerium durchgesetzt. Er gilt für alle Schulen und Hochschulen, die Bundesmittel erhalten. Eltern (und Studierende ab 18 Jahren) erhalten das Recht, Bildungsakten einzusehen, Berichtigungen zu beantragen und die Offenlegung personenbezogener Daten zu kontrollieren. Schulen müssen vor einer Offenlegung in der Regel eine schriftliche Einwilligung einholen; Ausnahmen bestehen u. a. für Schulpersonal mit berechtigtem Bildungsinteresse, Schulwechsel oder Verzeichnisangaben. Verstöße können zum Verlust von Bundesmitteln führen. FERPA prägt den Umgang von Hochschulen mit SIS-Daten, LMS-Zugriffen, Verträgen mit Ed-Tech-Anbietern und Incident-Response-Prozessen.

Beispiele

  1. 01

    Eine Universität verlangt schriftliche Einwilligung, bevor ein Zeugnis an einen potenziellen Arbeitgeber weitergegeben wird.

  2. 02

    Ein Ed-Tech-Anbieter unterzeichnet einen Datenschutzzusatz, um nach FERPA als "school official" zu gelten.

Häufige Fragen

Was ist FERPA?

US-Bundesgesetz, das die Vertraulichkeit von Bildungsakten schützt und Eltern sowie berechtigten Studierenden Rechte daran einräumt. Es gehört zur Kategorie Compliance und Frameworks der Cybersicherheit.

Was bedeutet FERPA?

US-Bundesgesetz, das die Vertraulichkeit von Bildungsakten schützt und Eltern sowie berechtigten Studierenden Rechte daran einräumt.

Wie schützt man sich gegen FERPA?

Schutzmaßnahmen gegen FERPA kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.

Welche anderen Bezeichnungen gibt es für FERPA?

Übliche alternative Bezeichnungen: Buckley Amendment.

Verwandte Begriffe