Cybersquatting
Was ist Cybersquatting?
CybersquattingUnautorisiertes Registrieren von Domainnamen, die Marken oder bekannte Bezeichnungen enthalten, meist um Geld vom Rechteinhaber zu erpressen oder Nutzer zu täuschen.
Cybersquatting ist die bösgläubige Registrierung, das Handeln oder Nutzen von Domainnamen, die Marken, Namen oder Kennzeichen anderer enthalten. Beweggründe sind unter anderem der Weiterverkauf zu überhöhten Preisen, das Umleiten von Traffic zu Werbeerlösen, Phishing- oder Betrugsinhalte sowie Markenrufschädigung. Der Begriff überschneidet sich mit Typosquatting, deckt aber breiter Registrierungen der exakten Marke oder eng verwandter Varianten in verschiedenen TLDs und ccTLDs ab. Rechtsmittel sind vor allem rechtlicher Natur: UDRP und URS bei WIPO und anderen Schiedsstellen, das Trademark Clearinghouse der ICANN sowie nationale Gesetze wie der US ACPA. Sicherheitsteams ergänzen mit Brand-Monitoring, defensiven Registrierungen und schnellen Takedown-Prozessen.
● Beispiele
- 01
Ein Angreifer registriert "acmecorp-support.com", um vom echten ACME Corp Geld zu fordern oder Phishing zu hosten.
- 02
Spekulanten registrieren neue gTLD-Domains mit bekannten Marken in der Hoffnung auf Weiterverkauf.
● Häufige Fragen
Was ist Cybersquatting?
Unautorisiertes Registrieren von Domainnamen, die Marken oder bekannte Bezeichnungen enthalten, meist um Geld vom Rechteinhaber zu erpressen oder Nutzer zu täuschen. Es gehört zur Kategorie Angriffe und Bedrohungen der Cybersicherheit.
Was bedeutet Cybersquatting?
Unautorisiertes Registrieren von Domainnamen, die Marken oder bekannte Bezeichnungen enthalten, meist um Geld vom Rechteinhaber zu erpressen oder Nutzer zu täuschen.
Wie schützt man sich gegen Cybersquatting?
Schutzmaßnahmen gegen Cybersquatting kombinieren typischerweise technische Kontrollen und operative Praktiken, wie in der Definition oben beschrieben.
Welche anderen Bezeichnungen gibt es für Cybersquatting?
Übliche alternative Bezeichnungen: Domain-Squatting.