CyberGlossary

Schwachstellen

CVE (Common Vulnerabilities and Exposures)

Auch bekannt als: CVE-ID, CVE-Eintrag

Definition

Öffentlicher Katalog, der jeder offengelegten Software- oder Hardware-Schwachstelle einen eindeutigen Bezeichner zuweist, um sie branchenweit eindeutig zu referenzieren.

CVE ist ein von MITRE im Auftrag der US-CISA betriebenes Programm, das öffentlich offengelegten Schwachstellen weltweit eindeutige Identifikatoren (z. B. CVE-2014-0160) zuweist. Jeder Eintrag enthält eine Kurzbeschreibung, Verweise auf Advisories und die betroffenen Produktversionen. CVE Numbering Authorities (CNAs), darunter Hersteller und Koordinierungsstellen, können IDs in ihrem Zuständigkeitsbereich vergeben. CVE selbst bewertet keine Schwere – CVSS, EPSS und die CISA-KEV-Liste ergänzen es. Sicherheitsteams verwenden CVE-IDs, um Scanner-Ergebnisse, Hersteller-Patches, Threat Intelligence und SBOM-Daten in einem Remediation-Workflow zu korrelieren.

Beispiele

  • CVE-2014-0160 (Heartbleed): Heartbeat-Read-Overflow in OpenSSL.
  • CVE-2021-44228 (Log4Shell): Remote-Code-Ausführung über JNDI-Lookups in Log4j.

Verwandte Begriffe